Nietzsche-Werkstatt Schulpforta

 

TeilnehmerInnen der Nietzsche-Werkstatt in Schulpforta 2021 (von links nach rechts): Prof. Dr. Christoph König, Dr. des. Elisabeth Flucher, Leyla Jalili B.A., Jann Dirk Benschneider B.A., Prof. Dr. Ricardo Bazilio Dalla Vecchia, Dr. des. Na Schädlich, Dr. Vincenz Pieper und Dr. Ralf Eichberg. (Auf dem Foto fehlen: Prof. Dr. Guillaume Métayer, Dr. Niels Penke und Stephan Turowski).

 

Die Nietzsche-Werkstatt findet seit rund 30 Jahren jeweils zum Herbstanfang in Schulpforta statt. Diese traditionsreiche Veranstaltungreihe fördert zweierlei: Sie unterstützt NachwuchswissenschaftlerInnen zum einen darin, sich mit führenden Nietzsche-ForscherInnen zu verständigen; zum anderen regt sie den interdisziplinären Dialog zwischen PhilosophInnen, GermanistInnen und SozialwissenschaftlerInnen an. Der personelle Rahmen wird auf ca. 15 Personen beschränkt, um eine intensive Auseinandersetzung mit dem Werk und der Wirkung Nietzsches zu erzielen.

 

Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei nicht ausgefeilte Referate, sondern das "Werk im Werden". So wird der Werkstattcharakter der Veranstaltung gewahrt, damit junge WissenschaftlerInnen von den methodischen Anregungen profitieren. Die Veranstaltung wird oftmals von einem Textseminar begleitet. Das eröffnet die Möglichkeit, unterschiedliche Deutungsansätze vorzustellen. Es ist auch zur Tradition geworden, die Ausrichtung der Werkstatt zu alternieren: Sie beschäftigt sich das eine Mal mit einem bestimmten Werk Nietzsches, um sich das andere Mal systematischen und methodologischen Themen zuzuwenden.